Neben Bürokratieabbau und Agrarpolitik stand die Gründung eines Arbeitskreises zum Thema Einkommenskombinationen auf der Tagesordnung. Zudem soll der Landfrauenverband aktiver eingebunden werden.
Am Montag tagten die beiden BLHV-Fachausschüsse Struktur und Betriebswirtschaft sowie Nebenerwerb und Einkommenskombinationen in Freiburg. Judith Bothe, Leiterin des Referats 32 im Regierungspräsidium Freiburg, berichtete über Bürokratieabbau aus Behördensicht. In einer Diskussion wurden Beispiele aus der landwirtschaftlichen Praxis genannt, die Potenzial zum Abbau bürokratischer Auflagen bieten. Hieraus wurde ein Beschlussvorschlag für den BLHV-Vorstand erarbeitet.
Unter dem Motto mehr Vertrauen in die gute fachliche Praxis zählt das Gremium beispielsweise auf, dass Branchenstandards übernommen werden, Mehrfachkontrollen reduziert werden und fix gesetzte Termine jahreszeitlich angepassten Zeiträumen weichen müssen.
Vorsitzender Clemens Hug stellte seine Pläne zum Fortgang des Fachausschusses Nebenerwerb und Erwerbskombinationen vor. Die Nebenerwerbslandwirtschaft nimmt im BLHV schon aufgrund der Mitgliederzahl einen hohen Stellenwert ein, jedoch gibt es kaum politische Themen, die alleine die Nebenerwerbslandwirtschaft betreffen, weshalb diese meist im Rahmen aller anderen Fachausschüsse behandelt werden.
Was die Nebenerwerbslandwirtschaft prägt, ist die Einkommenskombination. Mit der Gründung eines Arbeitskreises „Einkommenskombinationen“ möchte man außer Nebenerwerbsbetrieben auch Haupterwerbsbetriebe ansprechen, die breit aufgestellt sind oder sich breiter aufstellen wollen. Die Teilnahme am Arbeitskreis steht allen BLHV-Mitgliedern offen.
Ein besonderes Anliegen des Vorsitzenden ist die Einbindung des Landfrauenverbands. Frauen seien auf vielen Betrieben die Innovationstreiberinnen, so Hug. Im Spätsommer sind zudem Exkursionen zu innovativen Betrieben geplant.
Der Fachausschuss Nebenerwerb wird weiter gemeinsam mit dem Strukturausschuss tagen, da die Expertise der Nebenerwerbsbetriebe unbedingt mit in die Arbeit des Gremiums einfließen müsse.
Weiterhin berichtete BLHV-Präsident Bernhard Bolkart von den Ereignissen rund um die Agrarministerkonferenz vergangene Woche. Baden-Württemberg übt in diesem Jahr den Vorsitz der Agrarministerkonferenz aus. Der BLHV nutzte die Chance, sich zu präsentieren und Anliegen in zahlreichen Gesprächen vorzubringen.
Strukturreferent Patrik Heizmann berichtete im Anschluss von weiteren agrarpolitischen Themen in Bezug auf die Ausgestaltung einer gemeinsamen EU-Agrarpolitik nach 2027. Bei einem abschließenden gemeinsamen Mittagessen boten sich reichlich Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch.
Patrik Heizmann
Neben Bürokratieabbau und Agrarpolitik stand die Gründung eines Arbeitskreises zum Thema Einkommenskombinationen auf der Tagesordnung. Zudem soll der Landfrauenverband aktiver eingebunden werden.
Am Montag tagten die beiden BLHV-Fachausschüsse Struktur und Betriebswirtschaft sowie Nebenerwerb und Einkommenskombinationen in Freiburg. Judith Bothe, Leiterin des Referats 32 im Regierungspräsidium Freiburg, berichtete über Bürokratieabbau aus Behördensicht. In einer Diskussion wurden Beispiele aus der landwirtschaftlichen Praxis genannt, die Potenzial zum Abbau bürokratischer Auflagen bieten. Hieraus wurde ein Beschlussvorschlag für den BLHV-Vorstand erarbeitet.
Unter dem Motto mehr Vertrauen in die gute fachliche Praxis zählt das Gremium beispielsweise auf, dass Branchenstandards übernommen werden, Mehrfachkontrollen reduziert werden und fix gesetzte Termine jahreszeitlich angepassten Zeiträumen weichen müssen.
Vorsitzender Clemens Hug stellte seine Pläne zum Fortgang des Fachausschusses Nebenerwerb und Erwerbskombinationen vor. Die Nebenerwerbslandwirtschaft nimmt im BLHV schon aufgrund der Mitgliederzahl einen hohen Stellenwert ein, jedoch gibt es kaum politische Themen, die alleine die Nebenerwerbslandwirtschaft betreffen, weshalb diese meist im Rahmen aller anderen Fachausschüsse behandelt werden.
Was die Nebenerwerbslandwirtschaft prägt, ist die Einkommenskombination. Mit der Gründung eines Arbeitskreises „Einkommenskombinationen“ möchte man außer Nebenerwerbsbetrieben auch Haupterwerbsbetriebe ansprechen, die breit aufgestellt sind oder sich breiter aufstellen wollen. Die Teilnahme am Arbeitskreis steht allen BLHV-Mitgliedern offen.
Ein besonderes Anliegen des Vorsitzenden ist die Einbindung des Landfrauenverbands. Frauen seien auf vielen Betrieben die Innovationstreiberinnen, so Hug. Im Spätsommer sind zudem Exkursionen zu innovativen Betrieben geplant.
Der Fachausschuss Nebenerwerb wird weiter gemeinsam mit dem Strukturausschuss tagen, da die Expertise der Nebenerwerbsbetriebe unbedingt mit in die Arbeit des Gremiums einfließen müsse.
Weiterhin berichtete BLHV-Präsident Bernhard Bolkart von den Ereignissen rund um die Agrarministerkonferenz vergangene Woche. Baden-Württemberg übt in diesem Jahr den Vorsitz der Agrarministerkonferenz aus. Der BLHV nutzte die Chance, sich zu präsentieren und Anliegen in zahlreichen Gesprächen vorzubringen.
Strukturreferent Patrik Heizmann berichtete im Anschluss von weiteren agrarpolitischen Themen in Bezug auf die Ausgestaltung einer gemeinsamen EU-Agrarpolitik nach 2027. Bei einem abschließenden gemeinsamen Mittagessen boten sich reichlich Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch.
Patrik Heizmann